• Boskett Museum Villa Rot
 

 

Wenn es einem winzigen Vogel gelingt, auf einem gezeichneten Ästchen von Verena Waffek Halt zu finden, ist die Probe aufs Exempel gelungen.
Die Linie ist nicht in ihre winzigen Punkte zerborsten, das Ornament hat den Aufprall des winzigen Sängers überstanden.
Die Blumen sind baff.
Die kleine Arabeske, deren Wurzel so oft ins Japanische spielt, verkündet in ihrer Symmetrie einen Hauch von dem, was ihre Zerbrechlichkeit in ihrer Unzerbrechlichkeit spiegelt.
Bei der Mine im Bleistift handelt es sich um die minimale Minute vor ihrer Auflösung in der Zeichnung.
Von Derrida ist dann nichts mehr.

Vignette für Verena von Gerhard Falkner